Kalkschulter
Ursachen, Symptome und Behandlung
Ihr orthopädischer Facharzt bei Kalkschulter in Berlin
Starke Schulterschmerzen, Beschwerden beim Anheben des Arms oder plötzlich auftretende Schmerzen in der Nacht können durch eine Kalkschulter verursacht werden. Dabei bilden sich Kalkablagerungen im Bereich der Sehnen der Rotatorenmanschette. Die Beschwerden können schleichend entstehen, aber auch sehr plötzlich und intensiv auftreten.
Eine Kalkschulter muss nicht automatisch operiert werden. Abhängig von Beschwerden und Befund stehen verschiedene konservative Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Bei ORTHO EINS in Berlin gehört dazu auch die extrakorporale Stoßwellentherapie, die bei geeigneten Befunden gezielt zur Behandlung einer symptomatischen Kalkschulter eingesetzt werden kann.
Was ist eine Kalkschulter?
Bei einer Kalkschulter, medizinisch Tendinosis calcarea, entstehen Kalkablagerungen in Sehnen der Rotatorenmanschette. Besonders häufig ist die Supraspinatussehne betroffen.
Die Erkrankung kann in unterschiedlichen Phasen verlaufen. Kalk kann über längere Zeit bestehen, ohne starke Beschwerden hervorzurufen. Besonders schmerzhafte Phasen können unter anderem auftreten, wenn sich das Kalkdepot verändert oder körpereigene Abbauprozesse stattfinden.
Ein sichtbares Kalkdepot ist deshalb nicht automatisch behandlungsbedürftig. Entscheidend ist, ob es tatsächlich mit den Beschwerden und Funktionseinschränkungen der Schulter zusammenhängt.
Starke Schulterschmerzen, Beschwerden beim Anheben des Arms oder plötzlich auftretende Schmerzen in der Nacht können durch eine Kalkschulter verursacht werden. Dabei bilden sich Kalkablagerungen im Bereich der Sehnen der Rotatorenmanschette. Die Beschwerden können schleichend entstehen, aber auch sehr plötzlich und intensiv auftreten.
Eine Kalkschulter muss nicht automatisch operiert werden. Abhängig von Beschwerden und Befund stehen verschiedene konservative Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Bei ORTHO EINS in Berlin gehört dazu auch die extrakorporale Stoßwellentherapie, die bei geeigneten Befunden gezielt zur Behandlung einer symptomatischen Kalkschulter eingesetzt werden kann.
Kalkschulter behandeln bei ORTHO EINS in Berlin
In der Privatpraxis ORTHO EINS in Berlin-Dahlem werden Schulterbeschwerden zunächst differenziert untersucht, um die tatsächliche Ursache der Schmerzen zu bestimmen.
Bei einer diagnostizierten Kalkschulter stehen verschiedene konservative Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Stoßwellentherapie ist dabei eine mögliche Therapieoption – aber keine automatische Behandlung für jedes Kalkdepot.
Dr. med. Christopher Topar und das Team von ORTHO EINS beurteilen deshalb Befund, Beschwerden und Schulterfunktion gemeinsam und wählen auf dieser Grundlage die passende Behandlungsstrategie.
Privatpatienten und Selbstzahler können einen Termin bei ORTHO EINS in Berlin-Dahlem vereinbaren.
Diagnostik und Therapien bei Ihren Spezialisten in Berlin
Welche Symptome sind typisch für eine Kalkschulter
- Schmerzen beim Anheben oder Abspreizen des Arms
- Schmerzen bei Überkopfbewegungen
- nächtliche Schulterschmerzen
- Schmerzen beim Liegen auf der betroffenen Schulter
- eingeschränkte Beweglichkeit
- teilweise plötzlich auftretende, sehr starke Schmerzen
Die Symptome können denen anderer Schultererkrankungen ähneln. Beispielsweise können ein Impingement-Syndrom oder Erkrankungen der Rotatorenmanschette vergleichbare Beschwerden hervorrufen.
Deshalb sollte nicht allein aufgrund der Art des Schmerzes auf eine Kalkschulter geschlossen werden.
Wie entsteht einen Kalkschulter?
Warum sich Kalk in einer Schultersehne bildet, lässt sich nicht immer eindeutig bestimmen. Eine Kalkschulter entsteht jedenfalls nicht einfach dadurch, dass über die Ernährung „zu viel Kalk“ aufgenommen wird.
Vielmehr spielen Veränderungen innerhalb des Sehnengewebes eine Rolle. Besonders häufig tritt die Erkrankung im mittleren Erwachsenenalter auf.
Auch hier gilt: Kalkablagerungen können in bildgebenden Untersuchungen sichtbar sein, ohne Beschwerden zu verursachen. Behandelt werden sollte daher nicht das Röntgenbild, sondern der Patient mit seinen tatsächlichen Beschwerden und funktionellen Einschränkungen.
Wie wird eine Kalkschulter diagnostiziert?
Am Anfang stehen die Beschreibung der Beschwerden und eine gezielte Untersuchung der Schulter. Dabei werden unter anderem Beweglichkeit, Schmerzpunkte und die Funktion der beteiligten Strukturen überprüft.
Kalkablagerungen können insbesondere im Ultraschall und Röntgen dargestellt werden. Je nach Befund und Fragestellung kann weitere Bildgebung sinnvoll sein, beispielsweise wenn andere Veränderungen der Schulter abgeklärt werden müssen.
Bei ORTHO EINS ist für die Therapieentscheidung entscheidend, ob Lage und Ausprägung des Kalkdepots tatsächlich zu den Beschwerden und den Ergebnissen der klinischen Untersuchung passen. Der Nachweis einer Verkalkung allein ist noch keine automatische Indikation für eine bestimmte Therapie.
Kalkschulter behandeln - welche Möglichkeiten gibt es?
Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt unter anderem von der Stärke und Dauer der Beschwerden, der Beweglichkeit der Schulter und der aktuellen Phase der Erkrankung ab.
Bei leichteren Beschwerden können zunächst eine Anpassung der Belastung, physiotherapeutische Maßnahmen sowie eine schmerzlindernde beziehungsweise entzündungshemmende Behandlung infrage kommen.
Bleiben die Beschwerden bestehen oder handelt es sich um einen dafür geeigneten Befund, können weitere konservative Verfahren eingesetzt werden.
Stoßwellentherapie bei Kalkschulter
Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist eine etablierte konservative Behandlungsoption bei bestimmten Formen der symptomatischen Kalkschulter.
Dabei werden Stoßwellen von außen gezielt in das betroffene Gewebe übertragen. Die Behandlung kann biologische Prozesse im Gewebe anregen und den Abbau von Kalkdepots unterstützen.
ORTHO EINS setzt die Stoßwellentherapie gezielt bei orthopädischen Erkrankungen ein, bei denen Diagnose und Beschwerdebild für das Verfahren sprechen. Bei einer Kalkschulter wird deshalb zunächst geprüft, ob der nachgewiesene Kalk tatsächlich für die Beschwerden verantwortlich ist und ob eine Stoßwellenbehandlung in der jeweiligen Situation sinnvoll erscheint.
Welche weiteren Behandlungsmöglichkeiten gibt es
Die Stoßwellentherapie ist nicht für jede Kalkschulter automatisch die richtige Behandlung.
Abhängig vom Befund können Physiotherapie, eine zeitweise Anpassung der Belastung sowie schmerz- und entzündungshemmende Maßnahmen ausreichend oder zunächst sinnvoller sein.
Bei ORTHO EINS steht deshalb nicht die Anwendung eines bestimmten Verfahrens im Vordergrund, sondern die Frage, welche konservative Behandlung zur aktuellen Situation der Schulter passt.
Gerade weil eine Kalkschulter unterschiedliche Phasen durchlaufen kann und sich Kalkdepots teilweise auch spontan verändern oder zurückbilden, sollte die Therapie individuell gewählt werden.
Muss eine Kalkschulter operiert werden?
In vielen Fällen lässt sich eine Kalkschulter konservativ behandeln. Eine Operation wird vor allem dann erwogen, wenn über längere Zeit erhebliche Beschwerden und Funktionseinschränkungen bestehen und geeignete konservative Behandlungen keine ausreichende Verbesserung erzielen.
Auch hier sollte die Entscheidung nicht allein davon abhängig gemacht werden, ob im Röntgenbild weiterhin Kalk sichtbar ist. Entscheidend sind Beschwerden, Funktion und der individuelle Verlauf.
Häufige Fragen zur Kalkschulter
Kann eine Kalkschulter von selbst verschwinden?
Kalkdepots können sich im Verlauf verändern und teilweise vom Körper wieder abgebaut werden. Ob und wann dies geschieht, lässt sich im Einzelfall jedoch nicht sicher vorhersagen. Ob eine Behandlung erforderlich ist, hängt daher insbesondere von den Beschwerden und Einschränkungen ab.
Hilft Stoßwellentherapie bei einer Kalkschulter?
Die Stoßwellentherapie kann bei einer symptomatischen Kalkschulter eine geeignete konservative Behandlungsmöglichkeit sein. Entscheidend ist, ob der individuelle Befund für das Verfahren geeignet ist. Bei ORTHO EINS wird dies vor Beginn einer Stoßwellenbehandlung orthopädisch beurteilt.
Wie lange dauert eine Kalkschulter?
Der Verlauf kann sehr unterschiedlich sein und sich über mehrere Monate erstrecken. Manche Kalkablagerungen verursachen kaum Beschwerden, während andere zeitweise zu erheblichen Schmerzen führen können.
Darf man mit einer Kalkschulter Sport machen?
Das hängt von der Art und Intensität der Beschwerden ab. Bewegungen, die deutliche Schmerzen auslösen, sollten nicht dauerhaft provoziert werden. Eine vollständige Ruhigstellung ist jedoch ebenfalls nicht grundsätzlich sinnvoll. Die Belastung sollte an die individuelle Situation angepasst werden.
Was ist der Unterschied zwischen Kalkschulter und Impingement?
Bei einer Kalkschulter liegen Kalkablagerungen in einer oder mehreren Sehnen der Rotatorenmanschette vor. Ein Impingement beschreibt dagegen eine schmerzhafte Problematik im Bereich unter dem Schulterdach, an der unterschiedliche Strukturen beteiligt sein können. Beide können ähnliche Beschwerden verursachen und auch gleichzeitig auftreten.
Wann muss eine Kalkschulter operiert werden?
Eine Operation kommt vor allem dann in Betracht, wenn anhaltend starke Beschwerden oder erhebliche Funktionseinschränkungen bestehen und geeignete konservative Behandlungen keine ausreichende Verbesserung erzielen. Ein nachgewiesenes Kalkdepot allein bedeutet nicht, dass operiert werden muss.