Privatpraxis für Orthopädie

Fachgebiete

Stoßwellentherapie Berlin

Bei Verkalkungen, Tennisarm, Fersensporn u.m.

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist eine schonende, nichtinvasive Behandlungsmethode für chronische Sehnen- und Muskelerkrankungen, Entzündungen und Verletzungen des Bewegungsapparats. Bei Ortho Eins in Berlin setzen wir die Stoßwellentherapie erfolgreich bei orthopädischen Beschwerden ein, von der Schulter bis zur Ferse.

 

Kurz erklärt: “Extrakorporal” bedeutet, dass die Behandlung von außerhalb des Körpers erfolgt. Die Stoßwellen werden durch die Haut auf das erkrankte Gewebe geleitet, ohne dass ein operativer Eingriff notwendig ist. Die Methode ist nahezu schmerzfrei, benötigt keine Betäubung und gilt als nebenwirkungsarm. In vielen Fällen kann durch die ESWT sogar eine Operation vermieden werden.

 

 

Was ist Stoßwellentherapie? 

Stoßwellentherapie ist eine physikalische Behandlungsmethode, bei der fokussierte Druckwellen (Schallwellen, die über die Schallgeschwindigkeit hinaus beschleunigt werden) gezielt auf erkranktes Gewebe gerichtet werden. Der entstehende mechanische Reiz regt die Zellregeneration, die Bildung neuer Blutgefäße und dadurch die körpereigene Heilung an. Eine Sitzung dauert 5 bis 15 Minuten, meist reichen drei Behandlungstermine für einen spürbaren Erfolg.

 

 

Anwendungsgebiete der ESWT-Therapie in Berlin

Die Stoßwellentherapie wird in unserer orthopädischen Privatpraxis in Berlin insbesondere bei folgenden Beschwerdebildern eingesetzt:

 

  • Kalkschulter (Tendinosis calcarea) – Verkalkungen und Kalkdepots in der Rotatorenmanschette
  • Fersensporn und Fersenschmerz – auch bei Fasziitis plantaris (Plantarfaszienentzündung)
  • Achillodynie – schmerzhafte Reizungen der Achillessehne
  • Tennisarm und Golfarm (Epicondylitis humeri radialis/ulnaris) – Sehnenansatzreizungen am Ellenbogen
  • Patellaspitzensyndrom – Reizungen der Kniescheibensehne, häufig bei Sportlern
  • Pseudarthrosen – nicht heilende Knochenbrüche, bei denen ESWT die Knochenheilung unterstützt
  • Chronische Sehnen- und Muskelerkrankungen allgemein
  • Triggerpunkttherapie bei schmerzhaften Muskelverhärtungen
  • Sportverletzungen, bei denen eine schonende, operationsfreie Behandlung gewünscht wird

 

Die ESWT eignet sich besonders dann, wenn tiefer liegende Körperregionen behandelt werden müssen, eine Operation aber vermieden werden soll.

 

 

Wie funktioniert die extrakorporale Stoßwellentherapie?

Eine Stoßwelle ist ein über die Schallgeschwindigkeit beschleunigter Ultraschallimpuls, der beim Auftreffen auf Gewebe Energie in Form von Druck abgibt – vereinfacht gesagt handelt es sich um kurze, intensive Druckwellen. Bei der extrakorporalen Anwendung werden diese Druckwellen von außen erzeugt und gezielt an die betroffene Stelle im Körper geleitet.

 

Der dabei entstehende mechanische Reiz:

 

  1. regt das Zellwachstum im behandelten Gewebe an,
  2. fördert die Bildung neuer Blutgefäße (Neoangiogenese),
  3. beschleunigt den natürlichen Regenerationsprozess des Körpers,
  4. kann Kalkablagerungen auflockern und deren Abbau unterstützen.

 

Nebenwirkungen der ESWT sind nicht bekannt. Da die Nervenzellen im behandelten Bereich aktiviert werden, kann es nach der ersten Sitzung kurzfristig zu einer sogenannten Erstverschlimmerung kommen: einer vorübergehenden Zunahme der Beschwerden, die meist rasch wieder abklingt. Entscheidend für den Therapieerfolg sind die Wahl des richtigen Gewebes sowie die passende Intensität und Impulszahl der Stoßwellen, die individuell auf den Patienten abgestimmt werden.

 

 

Ablauf einer Stoßwellenbehandlung bei Ortho Eins in Berlin

 

  1. Anamnese und Beratung: Jede Behandlung beginnt mit einem ausführlichen Gespräch und einer orthopädischen Untersuchung.
  2. Diagnostik: Die betroffene Stelle wird mittels Röntgen- oder Ultraschallbild genau lokalisiert und markiert.
  3. Einstellung des Geräts: Impulszahl und Energiedichte werden individuell auf das Beschwerdebild und die Gewebeart abgestimmt.
  4. Behandlung: Der Schallkopf wird auf die markierte Region gerichtet; die Stoßwellen werden fokussiert appliziert. Eine Sitzung dauert etwa 5 bis 15 Minuten.
  5. Verlauf: In der Regel sind drei Sitzungen ausreichend, um eine deutliche Linderung der Schmerzen zu erreichen.

 

Die Behandlung erfolgt ambulant, ohne örtliche Betäubung oder Anästhesie, da die Methode nahezu schmerzfrei ist.

 

 

Vorteile der ESWT auf einen Blick

 

MerkmalStoßwellentherapie (ESWT)
InvasivitätNichtinvasiv, keine Operation notwendig
SchmerzempfindenNahezu schmerzfrei, keine Betäubung erforderlich
NebenwirkungenKeine bekannten Nebenwirkungen
Behandlungsdauer5–15 Minuten pro Sitzung
Anzahl der SitzungenMeist 3 Termine
Ambulant/StationärAmbulant

 

Häufig gestellte Fragen zur Stoßwellentherapie (FAQ)

 

Ist die Stoßwellentherapie schmerzhaft?

Nein, die ESWT ist eine nahezu schmerzfreie Behandlungsmethode. Eine örtliche Betäubung ist nicht notwendig.

 

Wie viele Sitzungen sind für die ESWT notwendig?

In den meisten Fällen reichen drei Behandlungstermine, um eine spürbare Linderung der Beschwerden zu erzielen.

 

Wie lange dauert eine Sitzung Stoßwellentherapie?

Eine einzelne Sitzung dauert in der Regel zwischen 5 und 15 Minuten.

 

Gibt es Nebenwirkungen bei der Stoßwellentherapie?

Es sind keine bekannten Nebenwirkungen der ESWT beschrieben. Nach der ersten Behandlung kann es durch die Aktivierung der Nervenzellen kurzfristig zu einer Erstverschlimmerung der Symptome kommen.

 

Bei welchen Beschwerden hilft Stoßwellentherapie?

ESWT wird u. a. bei Kalkschulter, Fersensporn, Achillodynie, Tennisarm, Golfarm, Patellaspitzensyndrom und chronischen Sehnen- und Muskelerkrankungen eingesetzt.

 

Kann eine Operation durch Stoßwellentherapie vermieden werden?

In vielen Fällen ja – die ESWT gilt als wirksame, nichtinvasive Alternative, bevor ein operativer Eingriff in Betracht gezogen wird.

 

 

Wer bietet Stoßwellentherapie in Berlin an?

Die orthopädische Privatpraxis Ortho Eins in Berlin bietet die extrakorporale Stoßwellentherapie unter der fachlichen Leitung von Dr. Christopher Topar an.

 

 

Extrakorporale Stoßwellentherapie in Berlin – Ortho Eins

 

Haben Sie Beschwerden wie einen Tennisarm oder -ellbogen (Epicondylitis humeri radialis), eine Plantarfaszienentzündung (Fasziitis plantaris) oder eine Kalkschulter (Tendinosis calcarea)? Dann könnte die extrakorporale Stoßwellentherapie die richtige Behandlungsmethode für Sie sein.

Unsere Orthopäden bei Ortho Eins Berlin beraten Sie gerne und individuell. Egal, ob Sie aus Zehlendorf, Steglitz, Dahlem, Grunewald, Teltow, Mitte, Spandau, aus anderen Berliner Bezirken oder dem Umland kommen: unsere Orthopädiespezialisten rund um Dr. Christopher Topar helfen Ihnen bei Ihren orthopädischen Beschwerden.

Haben Sie noch Fragen zur extrakorporalen Stoßwellentherapie oder benötigen Sie einen Schulterspezialisten in Berlin? Kontaktieren Sie uns gerne, wir freuen uns auf Sie.