PRP- und ACP-Therapie
in Berlin
Regenerative Gelenk- und Sehnentherapie mit körpereigenen Heilungsmechanismen
Chronische Gelenkschmerzen, Sehnenreizungen und Sportverletzungen werden heute zunehmend mit regenerativen Verfahren statt ausschließlich mit Medikamenten oder Operationen behandelt. In der modernen Orthopädie kommen dabei körpereigene Heilungsmechanismen zum Einsatz, um Entzündungen zu reduzieren und die Geweberegeneration zu fördern.
Ein zentrales Verfahren ist die PRP-Therapie (Platelet-Rich Plasma): Dabei werden Wachstumsfaktoren aus dem eigenen Blut des Patienten gewonnen und gezielt in das betroffene Gewebe eingebracht. Eine standardisierte Weiterentwicklung davon ist die ACP-Therapie (Autologes Conditioniertes Plasma) – ein besonders reines und gut verträgliches Plasmakonzentrat.
Ein innovativer Ansatz ist die PRP-Therapie (Platelet-Rich Plasma), bei der Wachstumsfaktoren aus dem eigenen Blut gezielt eingesetzt werden. Eine häufig genutzte Variante davon ist die ACP-Therapie (Autolog Conditioned Plasma), die besonders rein und gut verträglich ist.
Was ist PRP?
Platelet-Rich Plasma (PRP) ist plättchenreiches Blutplasma, das durch Aufbereitung des eigenen Bluts gewonnen wird. Die darin enthaltenen Thrombozyten (Blutplättchen) sind reich an Wachstumsfaktoren, die bei der natürlichen Wundheilung und Geweberegeneration eine zentrale Rolle spielen.
Die Wachstumsfaktoren im PRP wirken auf drei Arten:
- Sie fördern die Durchblutung des behandelten Gewebes
- Sie regen die Zellneubildung an
- Sie wirken entzündungshemmend
Dadurch eignet sich PRP besonders für degenerative Gelenkerkrankungen, Sehnenreizungen und sportbedingte Verletzungen.
Vorteile der PRP-Therapie
- Körpereigenes Material: Da PRP aus dem eigenen Blut gewonnen wird, sind allergische Reaktionen nicht zu erwarten
- Minimalinvasiv: Ambulante Durchführung ohne operativen Eingriff
- Kurze Behandlungsdauer: In der Regel unter 30 Minuten
- Schmerzreduktion: Verbesserung von Schmerzen und Beweglichkeit
- Unterstützung der Heilung: Wirksam bei chronischen Beschwerden und Sportverletzungen
- Keine Fremdstoffe: Keine künstlichen Zusätze oder Medikamente notwendig
Was ist ACP?
ACP (Autologes Conditioniertes Plasma) ist eine standardisierte Sonderform der PRP-Therapie. Durch ein definiertes Aufbereitungsverfahren wird das Plasma zusätzlich „konditioniert”: Unerwünschte Bestandteile werden entfernt, wodurch ein besonders reines, hochkonzentriertes Plasma entsteht.
ACP zeichnet sich durch eine sehr gute Verträglichkeit aus und wird in der Orthopädie häufig bei folgenden Indikationen eingesetzt:
- Arthrose
- Knorpelschäden
- Sehnenreizungen
Das Verfahren ist wissenschaftlich gut untersucht und hat sich sowohl in der Sportorthopädie als auch in der konservativen Schmerztherapie etabliert.
Vorteile der ACP-Therapie
- Standardisierte Aufbereitung: Sorgt für eine gleichbleibend hohe Wirksamkeit
- Sehr gute Verträglichkeit: Da körpereigenes Material verwendet wird
- Ambulante, schnelle Behandlung: Kein stationärer Aufenthalt notwendig
- Geeignet bei Arthrose und Sehnenerkrankungen: Insbesondere bei degenerativen Gelenkbeschwerden
- Personalisierte Behandlungsintervalle: Anpassung an den individuellen Krankheitsverlauf
Für Sportler besonders geeignet
Sportliche Aktivität ist gesund, birgt jedoch ein Verletzungsrisiko: In Deutschland erleiden jährlich rund 1,5 Millionen Menschen eine Sportverletzung. Am häufigsten betroffen sind Gelenke, Muskeln, Bänder und Sehnen – insbesondere Sprunggelenk, Knie, Schulter und Ellenbogen.
Typische Ursachen von Sportverletzungen:
- Abrupte Bewegungen
- Überlastung
- Stürze
- Fehlbelastungen
Typische Beschwerden nach Sportverletzungen:
- Schwellung und Schmerzen im betroffenen Bereich
- Eingeschränkte Beweglichkeit
- Instabilitätsgefühl im Gelenk
- Funktionsverlust von Muskeln oder Sehnen
Bei Sportverletzungen kann die ACP-Therapie unterstützend wirken: Sie hemmt Entzündungsprozesse, beschleunigt die Heilung und trägt zur Wiederherstellung der Beweglichkeit bei.
Ablauf der Behandlung mit Eigenblut
Ablauf der Behandlung
1. Individuelle Diagnostik
Am Anfang steht eine ausführliche Untersuchung und Beratung. Dabei wird geprüft, ob PRP oder ACP für Ihre Beschwerden geeignet ist.
2. Blutentnahme
Es wird eine kleine Menge Blut aus einer Armvene entnommen – ähnlich wie bei einer Laboruntersuchung.
3. Aufbereitung
Das Blut wird in einer speziellen Zentrifuge rund 5 Minuten verarbeitet. Dabei wird das plättchenreiche Plasma vom Rest des Blutes getrennt und aufkonzentriert.
4. Injektion in das betroffene Areal
Das aufbereitete Plasma wird gezielt in das betroffene Gelenk, Sehnengewebe oder Muskelareal injiziert. Zusätze oder Fremdstoffe werden dabei nicht verwendet.
5. Nachbehandlung
Nach der Injektion sind Sie in der Regel sofort wieder mobil. Leichte körperliche Aktivität ist erlaubt, starke Belastungen sollten für einige Tage vermieden werden.
Dauer: unter 30 Minuten
Frequenz: 3 bis 5 Behandlungen in Intervallen von ca. 1 Woche
Einsatzgebiete der Eigenbluthterapie (PRP und ACP)
Einsatzgebiete von PRP und ACP
- Arthrose (z. B. Knie, Hüfte, Schulter, Sprunggelenk)
- Knorpelschäden in frühen und mittleren Stadien
- Chronische Sehnenreizungen (z. B. Tennisellenbogen, Achillessehne)
- Sportverletzungen an Muskeln, Sehnen oder Bändern
- Rückenschmerzen und muskuläre Reizzustände
- Postoperative Unterstützung der Heilung
Gerade bei beginnender Arthrose kann die PRP- oder ACP-Therapie dazu beitragen, den Verlauf zu verlangsamen und Operationen hinauszuzögern.
Vorteile und Risiken der PRP-Therapie/ACP-Therapie
Vorteile und Risiken der PRP- und ACP-Therapie
Vorteile der PRP- und ACP-Therapie
Natürlicher Heilungsprozess
Da körpereigenes Blut verwendet wird, besteht kein Risiko für allergische Reaktionen oder Unverträglichkeiten.
Verbesserte Regeneration
Die konzentrierten Blutplättchen fördern die Zellregeneration, reduzieren Entzündungen und beschleunigen den Heilungsprozess.
Geringe Nebenwirkungen
Die Behandlung ist minimal-invasiv und in der Regel gut verträglich.
Ambulante Durchführung
Die Therapie kann ohne stationären Aufenthalt erfolgen und dauert meist nur wenige Minuten.
Breites Einsatzspektrum
Besonders wirksam bei Sehnenreizungen, Arthrose, Sportverletzungen und zur Unterstützung nach Operationen.
Schmerzlinderung
Viele Patientinnen und Patienten berichten über eine deutliche Reduktion von Schmerzen und eine verbesserte Beweglichkeit.
Mögliche Risiken und Nebenwirkungen
Lokale Reaktionen
Vorübergehende Schwellung, Rötung oder Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle sind möglich.
Schmerzen
Kurzzeitige Schmerzen nach der Behandlung können auftreten, klingen aber meist rasch wieder ab.
Infektionsrisiko
Wie bei jeder Injektion besteht ein geringes Risiko für Infektionen, das durch sterile Arbeitsweise minimiert wird.
Individuelle Wirkung
Die Ergebnisse können je nach Ausgangsbefund und individueller Heilungsfähigkeit variieren.
Mehrere Sitzungen notwendig
Für ein optimales Ergebnis sind häufig mehrere Behandlungen erforderlich.
Wer ist geeignet für eine PRP-Therapie bzw. ACP-Therapie?
Für wen ist die Therapie geeignet?
Diese Therapie eignet sich besonders für Patientinnen und Patienten, die:
- eine natürliche, nebenwirkungsarme Behandlung suchen
- Sportverletzungen, Arthrose oder Sehnenreizungen haben
- Operationen vermeiden oder hinauszögern möchten
- ergänzend zur Physiotherapie oder konservativen Schmerztherapie behandelt werden möchten
- an Rückenbeschwerden mit muskulärer Ursache leiden