Stammzellentherapie bei Rückenschmerzen
Wann sie eine Option ist – und für wen
Bei chronischen Rückenschmerzen, die auf klassische konservative Therapien nicht ausreichend ansprechen, gewinnt die Stammzellentherapie zunehmend an Bedeutung. Dr. med. Christopher Topar, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, setzt das Verfahren in seiner Privatpraxis ORTHO EINS in Berlin-Zehlendorf gezielt bei ausgewählten Patientinnen und Patienten ein, etwa bei degenerativen Veränderungen der Bandscheiben oder der Facettengelenke, bei denen andere konservative Maßnahmen an ihre Grenzen stoßen.
Was die Stammzellentherapie leisten kann
Bei der Stammzellentherapie werden körpereigene Stammzellen aufbereitet und gezielt in das betroffene Gewebe eingebracht. Ziel ist es, körpereigene Regenerationsprozesse anzustoßen, Entzündungen zu reduzieren und geschädigte Strukturen, etwa an Bandscheiben oder Gelenken, auf zellulärer Ebene zur Heilung anzuregen. Anders als bei rein symptomatischen Therapien setzt das Verfahren damit an der Ursache der Beschwerden an.
Dr. Topar wendet die Stammzellentherapie in seiner Praxis in der Clayallee vor allem dann an, wenn Patienten mit chronischen Rückenschmerzen bereits mehrere konservative Therapieansätze durchlaufen haben, ohne dass sich eine ausreichende Besserung eingestellt hat. Auch bei degenerativen Gelenkerkrankungen, die über den Rücken hinausgehen, gehört das Verfahren zu seinem Behandlungsspektrum.
Für wen kommt die Stammzellentherapie infrage?
Nicht jeder Patient mit Rückenschmerzen ist automatisch Kandidat für eine Stammzellentherapie. In der Praxis ORTHO EINS wird vor jeder Behandlung eine sorgfältige individuelle Prüfung vorgenommen. Typische Indikationen, bei denen Dr. Topar das Verfahren in Betracht zieht, sind:
- Degenerative Bandscheibenveränderungen, die zu chronischen, wiederkehrenden Rückenschmerzen führen
- Verschleißbedingte Beschwerden der Facettengelenke, wenn Injektionstherapien allein nicht ausreichend wirken
- Chronische Rückenschmerzen ohne ausreichendes Ansprechen auf Physiotherapie, manuelle Therapie oder medikamentöse Schmerztherapie
- Begleitende degenerative Gelenkerkrankungen, bei denen eine regenerative Behandlung sinnvoll ergänzend wirken kann
Grundlage für die Entscheidung ist immer eine strukturierte Diagnostik, in der Ursache und Schweregrad der Beschwerden genau erfasst werden, erst danach legt Dr. Topar fest, ob eine Stammzellentherapie medizinisch sinnvoll ist.
Warum Bewegungsmangel die Ausgangslage oft verschärft
Ein häufiger Faktor bei den Patienten, die Dr. Topar mit dieser Fragestellung aufsuchen, ist ein bewegungsarmer Alltag, etwa durch sitzende Tätigkeiten im Büro. Fehlende Bewegung schwächt die stabilisierende Rückenmuskulatur und erhöht die Belastung für Bandscheiben und Facettengelenke. Über Jahre hinweg begünstigt dies genau jene degenerativen Veränderungen, bei denen eine Stammzellentherapie später infrage kommen kann. Deshalb versteht Dr. Topar die Behandlung nie isoliert, sondern immer eingebettet in ein umfassendes Therapiekonzept.
Ganzheitliches Behandlungskonzept statt Einzelmaßnahme
Die Stammzellentherapie ersetzt in der Praxis ORTHO EINS keine anderen Bausteine der Behandlung, sondern ergänzt sie dort, wo es medizinisch sinnvoll ist. Dr. Topar kombiniert das Verfahren je nach Befund mit gezielter Bewegungstherapie, muskulärem Aufbau und, wo erforderlich, weiteren konservativen Verfahren aus seinem Behandlungsspektrum. So verfolgt er das Ziel, Schmerzen nachhaltig zu lindern, die Beweglichkeit langfristig zu erhalten und operative Eingriffe möglichst zu vermeiden.
Fazit
Die Stammzellentherapie ist kein Verfahren für jeden Patienten mit Rückenschmerzen, kann aber bei sorgfältig ausgewählten Fällen, insbesondere bei degenerativen Bandscheiben- oder Gelenkveränderungen, eine wirksame Ergänzung zu klassischen konservativen Therapien sein. Dr. med. Christopher Topar prüft in seiner Privatpraxis ORTHO EINS in Berlin-Zehlendorf für jeden Patienten individuell, ob das Verfahren medizinisch sinnvoll ist, und bettet es stets in ein ganzheitliches Behandlungskonzept ein.
ORTHO EINS ist die Privatpraxis von Dr. med. Christopher Topar, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Clayallee 225a, 14195 Berlin-Zehlendorf. orthopaede-berlin.com