Kniearthrose
Ursachen, Symptome und Behandlung
Ihr orthopädischer Facharzt bei Kniearthrose in Berlin
Schmerzen beim Treppensteigen, Beschwerden nach längerer Belastung oder ein steifes Gefühl nach dem Aufstehen können auf eine Arthrose im Knie hinweisen. Bei einer Kniearthrose verändert sich der Gelenkknorpel zunehmend. Dadurch kann das Knie weniger belastbar werden und mit der Zeit an Beweglichkeit verlieren.
Nicht jede Kniearthrose muss operiert werden. Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt unter anderem vom Ausmaß der Veränderungen, den Beschwerden, der Beweglichkeit und den persönlichen Anforderungen ab. In der Privatpraxis ORTHO EINS in Berlin-Dahlem liegt deshalb ein Schwerpunkt auf der genauen Beurteilung des Gelenks und der Frage, welche konservativen und gelenkerhaltenden Behandlungsmöglichkeiten im individuellen Fall infrage kommen.
Was ist eine Kniearthrose?
Die Kniearthrose, medizinisch Gonarthrose genannt, ist eine degenerative Erkrankung des Kniegelenks. Der Gelenkknorpel überzieht die Knochenenden im Knie und ermöglicht, dass sich die Gelenkflächen möglichst reibungsarm gegeneinander bewegen.
Bei einer Arthrose verändert sich dieser Knorpel zunehmend. Im weiteren Verlauf können auch der darunterliegende Knochen und andere Strukturen des Gelenks betroffen sein.
Eine Kniearthrose entwickelt sich häufig über einen längeren Zeitraum. Dabei ist wichtig: Das Ausmaß der im Röntgen oder MRT sichtbaren Veränderungen und die tatsächlich empfundenen Beschwerden müssen nicht immer übereinstimmen. Für die Behandlung ist deshalb nicht allein das Bild entscheidend.
Kann eine Kniearthrose ohne Operation behandelt werden?
Ja – die Diagnose Kniearthrose bedeutet nicht automatisch, dass ein künstliches Kniegelenk notwendig ist.
Insbesondere bei leichteren und mittleren Veränderungen können konservative Maßnahmen dazu beitragen, Beschwerden zu reduzieren und die Funktion des eigenen Gelenks möglichst lange zu erhalten.
Der Erhalt des eigenen Gelenks ist ein wichtiger Bestandteil des konservativen Behandlungsansatzes bei ORTHO EINS. Gleichzeitig hat die konservative Therapie Grenzen. Bei weit fortgeschrittener Arthrose, erheblichen Einschränkungen und dauerhaft starken Beschwerden kann eine operative Versorgung die sinnvollere Option sein.
Eine seriöse Behandlung der Kniearthrose bedeutet deshalb auch, zu erkennen, wann konservative oder regenerative Verfahren keine ausreichende Perspektive mehr bieten.
Kniearthrose bei ORTHO EINS in Berlin
Dr. med. Christopher Topar und das Team von ORTHO EINS behandeln in der Privatpraxis in Berlin-Dahlem ein breites Spektrum orthopädischer Gelenkbeschwerden. Bei Kniearthrose stehen neben der genauen Diagnostik insbesondere konservative, minimalinvasive und regenerative Behandlungsmöglichkeiten im Mittelpunkt.
Welche Therapie infrage kommt, wird nicht pauschal anhand der Diagnose „Arthrose“ entschieden. Arthrosestadium, Beschwerden, Beweglichkeit, bisherige Behandlungen sowie die persönlichen Anforderungen an das Knie fließen gemeinsam in die Therapieplanung ein.
Privatpatienten und Selbstzahler können einen Termin bei ORTHO EINS in Berlin-Dahlem vereinbaren.
Diagnostik und Therapien bei Ihren Spezialisten in Berlin
Welche Symptome sind typisch für eine Kniearthrose?
Zu Beginn treten Schmerzen häufig vor allem unter Belastung auf. Typisch sind beispielsweise Beschwerden beim Treppensteigen, längeren Gehen oder nach sportlicher Aktivität.
- Anlaufschmerzen nach längerem Sitzen oder morgens nach dem Aufstehen
- Belastungsschmerzen
- eingeschränkte Beweglichkeit
- Schwellungen oder Reizzustände des Kniegelenks
- Knirschen oder Reibegeräusche bei Bewegung
- zunehmende Schwierigkeiten beim Beugen oder Strecken des Knies
- in fortgeschrittenen Stadien auch Schmerzen in Ruhe
Knieschmerzen können allerdings zahlreiche andere Ursachen haben. Meniskusschäden, Bandverletzungen oder andere Veränderungen des Kniegelenks können ähnliche Beschwerden verursachen. Eine genaue Diagnose ist deshalb Voraussetzung für eine gezielte Behandlung
Wie entsteht einen Kniearthrose?
Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für degenerative Veränderungen des Gelenkknorpels. Eine Kniearthrose ist jedoch nicht ausschließlich eine Alterserscheinung.
- frühere Verletzungen des Kniegelenks
- Meniskus- oder Bandschäden
- Fehlstellungen der Beinachse
- dauerhaft hohe oder einseitige Belastungen
- Übergewicht
- bestimmte entzündliche oder stoffwechselbedingte Erkrankungen
Auch sportlich aktive Menschen können betroffen sein – beispielsweise als Folge früherer Knieverletzungen oder langjähriger hoher Gelenkbelastungen.
Wie wird eine Kniearthrose diagnostiziert?
Am Anfang steht eine ausführliche Anamnese. Dabei sind unter anderem die Art und Dauer der Beschwerden, frühere Verletzungen und die individuelle Belastung des Knies relevant.
Bei der körperlichen Untersuchung werden Beweglichkeit, Stabilität und Schmerzpunkte des Kniegelenks beurteilt. Je nach Fragestellung können anschließend bildgebende Untersuchungen eingesetzt werden.
Bei ORTHO EINS wird die Therapieentscheidung nicht allein vom bildgebenden Arthrosegrad abhängig gemacht. Entscheidend ist, ob die Veränderungen im Gelenk zu den Beschwerden passen, wie gut das Knie noch funktioniert und welche Anforderungen die Patientin oder der Patient im Alltag und beim Sport an das Gelenk stellt.
Erst aus diesem Gesamtbild ergibt sich, welche Behandlung sinnvoll sein kann.
Kniearthrose behandeln - welche Möglichkeiten gibt es?
Ziel der Behandlung ist es, Schmerzen zu reduzieren, Beweglichkeit und Belastbarkeit möglichst lange zu erhalten und funktionellen Einschränkungen entgegenzuwirken.
Eine wichtige Grundlage bilden Bewegung und gezielter Muskelaufbau. Eine gut trainierte Muskulatur kann das Knie stabilisieren und entlasten. Je nach Situation können Physiotherapie, eine Anpassung der sportlichen Belastung und weitere konservative Maßnahmen sinnvoll sein.
Reichen diese Maßnahmen nicht aus, können abhängig vom individuellen Befund weitere Behandlungsverfahren infrage kommen. Bei ORTHO EINS wird dabei nicht nach einem festen Arthrose-Schema behandelt. Entscheidend sind unter anderem das Stadium der Kniearthrose, die Stärke der Beschwerden, mögliche Entzündungs- oder Reizzustände, die Funktion des Gelenks sowie die bisherigen Behandlungen.
Zu den Verfahren, die bei ORTHO EINS bei geeigneten Befunden eingesetzt werden können, gehören unter anderem Hyaluronsäure-Injektionen sowie die PRP-/ACP-Therapie. Darüber hinaus bietet die Praxis regenerative Behandlungsansätze an.
Hyaluronsäure bei Kniearthrose
Hyaluronsäure ist natürlicherweise Bestandteil der Gelenkflüssigkeit und trägt zu deren Gleit- und Dämpfungseigenschaften bei. Bei bestimmten Patientinnen und Patienten mit Kniearthrose können Hyaluronsäure-Injektionen als Teil der konservativen Behandlung eingesetzt werden.
Dabei geht es nicht darum, einen bereits geschädigten Gelenkknorpel wiederherzustellen. Ziel ist vielmehr, Beschwerden und Gelenkfunktion bei einem dafür geeigneten Befund positiv zu beeinflussen.
Mehr zur Hyaluronsäuretherapie bei ORTHO EINS
PRP- und ACP-Therapie bei Kniearthrose
Eine andere Behandlungsstrategie verfolgt die PRP-/ACP-Therapie. Hierbei wird körpereigenes Blut aufbereitet, um plättchenreiches Plasma zu gewinnen. Dieses wird anschließend gezielt in das betroffene Gelenk eingebracht.
Bei ORTHO EINS wird die Eigenbluttherapie unter anderem bei Arthrose verschiedener Gelenke eingesetzt. Im Vordergrund steht dabei die Nutzung körpereigener biologischer Prozesse. Auch hier gilt: PRP kann eine bestehende fortgeschrittene Arthrose nicht rückgängig machen. Ob die Behandlung im individuellen Fall sinnvoll ist, hängt vom Gelenkbefund und der Beschwerdesituation ab.
Mehr zur PRP-/ACP-Therapie bei ORTHO EINS
Regenerative Behandlungsverfahren bei Kniearthrose
Ein weiterer Schwerpunkt von ORTHO EINS sind Verfahren der regenerativen Orthopädie. Dazu zählt in der Praxis auch die Stammzellentherapie.
Diese Ansätze zielen darauf ab, körpereigene regenerative Prozesse zu unterstützen. Gerade bei Kniearthrose ist dabei eine realistische Einordnung wichtig: Nicht jedes Arthrosestadium und nicht jeder Gelenkbefund eignet sich für eine regenerative Behandlung. Ein vollständiger Wiederaufbau eines bereits stark verschlissenen Gelenkknorpels sollte nicht erwartet werden.
Welche regenerative Therapie infrage kommt und ob sie gegenüber anderen konservativen Möglichkeiten sinnvoll erscheint, wird deshalb individuell beurteilt.
Häufige Fragen zur Kniearthrose
Was hilft bei Kniearthrose?
Das hängt vom Stadium der Arthrose und den individuellen Beschwerden ab. Bewegung, Muskelaufbau und Physiotherapie bilden häufig eine wichtige Grundlage. Zusätzlich können je nach Befund unter anderem medikamentöse Behandlungen, Hyaluronsäure, PRP/ACP oder andere konservative beziehungsweise regenerative Verfahren infrage kommen.
Ist Bewegung bei Kniearthrose sinnvoll?
In den meisten Fällen ja. Regelmäßige, gelenkschonende Bewegung unterstützt die Beweglichkeit und stärkt die Muskulatur rund um das Knie. Welche Belastung und welche Sportarten geeignet sind, hängt vom Zustand des Gelenks und den individuellen Beschwerden ab.
Kann sich Knorpel bei Kniearthrose wieder regenerieren?
Geschädigter Gelenkknorpel besitzt nur eine begrenzte Fähigkeit zur Selbstheilung. Regenerative Verfahren sollten deshalb nicht mit dem Versprechen gleichgesetzt werden, einen bereits deutlich geschädigten Gelenkknorpel vollständig wiederherzustellen.
Wann ist Hyaluronsäure bei Kniearthrose sinnvoll?
Hyaluronsäure kann bei bestimmten Patientinnen und Patienten als Teil der konservativen Arthrosebehandlung eingesetzt werden. Ob die Therapie sinnvoll ist, hängt unter anderem vom Stadium der Arthrose, den Beschwerden und dem individuellen Gelenkbefund ab.
Wann kommt PRP bei Kniearthrose in Frage?
PRP beziehungsweise ACP kann bei bestimmten degenerativen Veränderungen des Kniegelenks als ergänzende konservative Behandlung erwogen werden. Bei ORTHO EINS wird anhand des individuellen Befundes beurteilt, ob eine Eigenbluttherapie eine sinnvolle Behandlungsoption darstellt.
Wann braucht man bei Kniearthrose ein künstliches Kniegelenk?
Ein Gelenkersatz wird insbesondere bei fortgeschrittener Arthrose erwogen, wenn Schmerzen und Funktionseinschränkungen erheblich sind und konservative Behandlungsmöglichkeiten keine ausreichende Wirkung mehr erzielen. Die Entscheidung sollte immer individuell getroffen werden.