orthopädie in berlin

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Ramusinjektionen

Die Durchführung einer Ramusinjektion (Ramus: lat. „Ast“, Abgang einer kleinen Nervenwurzel, d. h. kleinste Nerven) stellt sowohl ein diagnostisches als auch therapeutisches Präzisionsverfahren dar. Bei dieser Vorgehensweise werden gezielt Nervenäste, die die Facettengelenke sensibel innervieren, mit einer geringen Menge an Lokalanästhetikum angespritzt. Stellt sich anschließend für kurze Zeit eine deutliche Schmerzreduktion/Schmerzfreiheit ein, sind diese Wirbelgelenke bzw. die sie versorgenden Nerven für die Schmerzsymptomatik verantwortlich. Verändert sich durch das Procedere nichts an dem Beschwerdebild, muss die Schmerzquelle eine andere sein.
Wesentliche Indikation für einen diagnostischen medial branch block (kleiner Ast eines Nervens) ist herauszufinden, ob die Beschwerden diesen Facettengelenken zuzuordnen sind, die durch diese Nerven innerviert werden. Sofern der medial branch block positiv ist (Schmerzfreiheit für kurze Zeit), wenden wir z. B. die Radiofrequenztherapie an. Bei Ramusinjektionen spritzen wir neben dem Lokalanästhetikum ein Kochsalz-Steroid-Gemisch, das seine entzündungshemmende Wirkung entfaltet.

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