Privatpraxis für Orthopädie

Fachgebiete

Denervation und Nervenverödung

in Berlin

gezielte Schmerztherapie ohne Operation

 

In unserer Praxis ORTHO EINS bieten wir mit der Nervenverödung eine moderne, minimalinvasive Behandlungsmöglichkeit für Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen an Rücken, ISG, Knie, Hüfte oder Schulter an. Die Therapie eignet sich besonders dann, wenn konservative Maßnahmen wie Medikamente, Physiotherapie oder Injektionen keine ausreichende Linderung mehr bringen.

Was ist eine Nervenverödung und wie funktioniert sie?

Die Nervenverödung ist ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung chronischer Schmerzen. Dabei werden gezielt schmerzleitende Nervenfasern mithilfe von Radiofrequenzwärme ausgeschaltet. Durch die gezielte Unterbrechung der Schmerzleitung kann die Ursache der Beschwerden behandelt werden, ohne umliegende Strukturen zu schädigen oder einen operativen Eingriff durchführen zu müssen.

Vorteile der Nervenverödung

Die Behandlung ist gewebeschonend, ambulant durchführbar, gut verträglich und kann über Monate bis Jahre zu einer deutlichen Schmerzlinderung führen.

Für wen ist die Nervenverödung besonders geeignet:

  • es bestehen chronischen Rücken-, ISG-, Knie-, Hüft- oder Schulterschmerzen

     

  • konservative Therapien haben keine ausreichende Schmerzlinderung erzielt

     

  • es besteht eine nachgewiesene Schmerzursache durch eine erfolgreiche diagnostische Nervenblockade

     

  • ein operativer Eingriff möchte vermeiden werden

     

  • es bestehen degenerative oder verschleißbedingte Gelenkveränderungen

 

 

Bei Fragen zur Nervenverödung oder um herauszufinden, ob diese Behandlung für Sie geeignet ist, beraten wir Sie gerne persönlich in unserer Praxis ORTHO EINS.

Ablauf der Behandlung

Ablauf der Nervenverödung

1. Individuelle Diagnostik

Am Anfang steht eine ausführliche Untersuchung und Beratung. Dabei wird geprüft, ob eine Nervenverödung für Ihre Beschwerden geeignet ist.

 

2. Lokalisation des Nerven

Zunächst wird der betroffene Nerv mithilfe bildgebender Verfahren präzise lokalisiert, in der Regel unter Röntgenkontrolle.

 

3. Einbringung der Radiofrequenzsonde

Anschließend wird unter sterilen Bedingungen eine spezielle Radiofrequenzsonde gezielt in die Nähe des Zielnervs eingebracht.

 

4. Teststimulation

Durch eine kurze Teststimulation wird überprüft, ob die Sonde korrekt positioniert ist.

 

5. Nervenverödung

Nach Bestätigung erfolgt die eigentliche Nervenverödung, bei der die Sondenspitze für etwa 90 Sekunden auf rund 80 Grad Celsius erhitzt wird, um die schmerzleitenden Nervenfasern zu veröden.

 

6. Überwachungsphase

Nach einer kurzen Überwachungsphase können Sie die Praxis wieder verlassen.

 

7. Heilung

Die schmerzlindernde Wirkung setzt meist innerhalb weniger Tage bis Wochen ein und hält häufig 6 bis 24 Monate an.

 

Dauer der Behandlung:

Der Eingriff dauert insgesamt etwa 30 bis 45 Minuten und wird ambulant durchgeführt.