orthopädie in berlin

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Eigenbluttherapie

Aus dem Blut des Patienten werden unter anderem Thrombozyten und Wachstumsfaktoren gewonnen und bearbeitet. Das daraus gewonnene Zellkonzentrat injizieren wir an die zu behandelnde Stelle. Eigenblutpräparate unterstützen und beschleunigen den Heilungsprozess. Diese Vorgehensweise kann zur Entzündungshemmung, Schmerzreduktion und Heilung führen. Sie ist aufgrund der Verwendung von ausschließlich körpereigenem Material nebenwirkungsfrei.

Die in unserer Praxis angewendeten Verfahren sind ACP (Autologous Conditioned Plasma, Arthrex), PRP (Platelet rich Plasma, Biomet) und Orthokin (ORTHOGEN Lab Services). Die behandelten Erkrankungen und Vorgehensweisen variieren je nach Methode:

- ACP wird zur Therapie von Achillessehnenreizung, Epicondylitis (Tennisellenbogen), Kniegelenksarthrose, Muskelfaserriss, Plantar fasciitis, Fersensporn sowie Band- oder Kapselbandverletzung eingesetzt. Wir nehmen dem Patienten dabei Blut ab, das etwa für fünf Minuten zentrifugiert wird. Abhängig vom Schweregrad der Erkrankung wiederholen wir die Injektionen mit dem hier gewonnenen Material mehrfach, z. B. drei bis vier Mal im Abstand von wenigen Tagen.

- PRP verwenden wir z. B. bei Sehnen- und Bandverletzungen, Plantar fasciitis, Fersensporn. Hierbei wird dem Patienten Blut abgenommen und für 15 Minuten zentrifugiert. Nach der Injektion sollte die behandelte Stelle zwei Tage nicht belastet werden.

- Orthokin (Interleukin-1-Rezeptorantagonist) setzen wir erfolgreich z. B. bei Bandscheibenvorfall, Tennisarm, Arthrose, Reizung der Achillessehne und Muskel- oder Sehnenverletzung ein. Bei der risikoarmen und nebenwirkungsfreien Therapie wird dem Patienten Blut abgenommen und dieses zentrifugiert. Wir verwenden den Anteil des Blutes wieder, der neben den Thrombozyten (Blutplättchen) verschiedene andere Komponenten enthält (z. B. Wachstumsfaktoren).

Wir beraten Sie gerne zu den unterschiedlichen Eigenbluttherapien in unserer Praxis.

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